| Das Projekt "Startbahn zum Bachelor" |
|
Dass Schule und Hochschule sich befruchten und hohe Qualität produzieren können, stellen derzeit das Bad Godesberger Friedrich-List-Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung und der Wirtschaftsfachbereich unter Beweis. Im Rahmen eines innovativen Projektes, das in dieser Form sicher Modellcharakter hat, haben sich die Beteiligten daran begeben, Schule und Studium enger mit einander zu verknüpfen. Ziel ist es, Schüler frühzeitig für ein Studium zu motivieren und ihnen den Weg an und durch die Fachhochschule zu erleichtern. Die Partner FLB und Hochschule stimmen sich eng miteinander ab mit dem Ziel, Schüler so zu befähigen, dass sie in insgesamt fünf Jahren einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss, den Bachelor of Arts (BA) in Business Administration, an der Fachhochschule erwerben können. Grundlage hierfür ist ein Qualitätspaket, das durch den Abgleich von Studien- und Unterrichtsinhalte geschaffen wurde: Erstmals kommen Lehrer und Hochschuldozenten miteinander ins Gespräch und erleben dabei die Diskussion über gemeinsame Inhalte und Standards als Bereicherung ihrer Arbeit mit den Schülern und den Studierenden. Eine konsequente Zielorientierung auf den späteren Studienerfolg der Schüler ist der Leitgedanke des Projektes. Kern des Projekts ist die Möglichkeit, dass die Schüler als Jungstudierende bereits während der Schulzeit Lehrveranstaltungen an der Hochschule besuchen und auch schon an Prüfungen teilnehmen. Die auf diese Weise erbrachten Leistungen können ihnen dann später, wenn die Schüler sich erfolgreich um ein Studium an der Hochschule beworben haben, angerechnet werden. Am Ende profitieren alle: Die Schüler werden frühestmöglich und zielgerichtet qualifiziert und knnen sich auf ein Studium vorbereiten anstatt Zeit und Nerven in die Suche nach der richtigen Hochschule zu investieren. Die Schule wird in die Lage versetzt, ihr Angebot zu profilieren und den Schülern eine wirklich nachhaltige Perspektive anzubieten. Die Hochschule kann auf die Studieneignung der Bewerber setzen und aufwändige Auswahlverfahren reduzieren. Nicht zuletzt können die Unternehmen aus der Region in den zukünftigen Absolventen einen Standortfaktor von nicht zu überschätzender Bedeutung sehen. |
| Weiterfhrende Informationen |
|