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Lebensentwürfe - Geschlechterrolle - Realität Vortrag mit anschließender Diskussion Donnerstag, 19. Mai 2011 Auch heute noch ist für jeden Menschen von zentraler Bedeutung, wie er sein Leben verbringt: Allein oder mit einem Partner, in Lebensgemeinschaft oder Ehe, mit oder ohne Kinder. Viele Menschen sehen den Sinn Ihres Lebens in Familie und Partnerschaft begründet. Mit der Art Ihres Lebensentwurfs „Familie“ treffen Sie eine Entscheidung, die in vielerlei Hinsicht Ihr Leben - zum Teil irreversibel- verändert. Neben der Familie gehört für die meisten Menschen - und in besonderem Maße für Akademiker/innen - die Ausübung eines Berufs zu ihrem Selbstverständnis. Im besten Falle erfüllt Sie Ihr Beruf, im schlechtesten Falle sichert er lediglich Ihre finanzielle Unabhängigkeit. In jedem Fall aber ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unabhängig von Ihrer persönlichen Gewichtung, für alle gleichermaßen wichtig. Hier stellen sich viele Fragen: Wollen Männer und Frauen eigentlich dasselbe? Inwiefern wirken Rollenbilder auf Ihre Entscheidungen ein? Was unterscheidet Männer und Frauen und inwieweit hat das Auswirkungen auf Ihr Leben? Aber auch praktische Fragen: Wer soll die Kinder betreuen? Was ist, wenn die Kinder krank sind? Wer ist für die Erwerbsarbeit zuständig? Wer verwendet worauf welche Zeit? Welche Auswirkungen hat die Kinderbetreuung auf Ihr späteres Erwerbsleben? Wer trägt welche Risiken? Was ist, wenn der Lebensentwurf scheitert, sei es durch Trennung oder Tod? Was können Sie tun, um Nachteile für Ihr Erwerbsleben und Altersarmut zu vermeiden? Der Vortrag gibt Einblicke in Wunsch und Realität und soll Ihnen ermöglichen, für Ihr Leben verantwortungsvolle und bewusste Entscheidungen zu treffen. Die Dozentin, Frau Rechtsanwältin Andrea Schröder, ist auch Fachanwältin für Familienrecht und selbst berufstätige Mutter. Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit unterrichtet sie Schuld- und Sachenrecht an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Fachbereich Wirtschaft, in Rheinbach. [ « Zurück ] |